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MICHELE COMETA

Lebende Bilder. ETA Hoffmann und die Ikonographie der Heiligen Rosalie

Abstract

Die Mischung von Begierde und Kunst ist für Hoffmanns Bildbeschreibung charakteristisch: Statuen, die lebendig werden, Mädchen, die versteinern, Gemälde, die ihre Betrachter unwiderstehlich anziehen, Gestalten, die ein Leben auf der Schwelle zwischen Wirklichkeit und Darstellung führen, all dies sind Motive, welche die Hoffmannsche Erzählkunst in großem Ausmaß darbietet. Doch es handelt sich hier nicht nur um die Überlagerung von Liebesobjekt und Gemälde, von Begierde und Kunst, sondern vor allem und ausdrücklich um eine lästerliche Überlagerung von religiöser Ikonen (Heilige, Engel, Madonnen) und Sexualobjekten.